Der wahre Untergang des Abendlandes

oder „Versuch eines antipolarisierenden Manifests“

Spieleentwicklung ist mein Traumberuf, aber im Zustand global-mentaler Total-Verwirrung andererseits auch einfach nur der einzige Weg, um wieder halbwegs funktionsfähig an Land zu kommen. Wobei mich zugegeben hin und wieder auch nicht unerhebliche Zweifel plagen, ob es nicht doch auch etwas selbstlosere Tätigkeiten gäbe, um die sog.“Welt“ zu retten – welche auch immer das sein mag – vermutlich ja lediglich nur die eigene.

Im Großen und Ganzen versuche ich ja Beides zugleich, um auf welche Art auch immer dem offenbar Sinnlosen spielerisch einen höheren Sinn zu unterstellen. Am Ende mag ich vielleicht nur ein Diener meiner eigenen verkorksten Psyche gewesen sein. Aber ich fürchte auch, die Vermutung, dass das in gewisser Weise mittlerweile jedem so ginge käme mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Wahrheit recht nahe, nehme ich an.

Wollen wir nicht alle letztlich einfach nur „das ewige Leben“ obwohl das eine ohne zugleich das andere gedacht vermutlich noch weniger Sinn ergibt wie der allzeitlich gefürchtete Tod für sich allein. Da es gar keinen „Sinn“ geben kann ohne BEGRENZUNG, keine EWIGKEIT ohne Zeit.

So setze ich persönlich ja z.B. alles auf eine Karte. Und mein Favorit ist halt „die mit dem Kreuz“. Wenn auch nicht ohne Zweifel, da sich dieser ausgesprochen erfolgreich gegenüber der Gefahr eigener fundamentalistischer Tendenzen bewährt hat.

Wir sind eben Menschen. Und Zweifel und Ängste sind nun nun mal Bedingung für den Erhalt unserer eigenen Menschlichkeit.Andernfalls wollten wir selbsternannte „Götter“ sein, scheinbar „perfekte“ Maschinen.
Austauschbar. Sinn- und seelenlos, entmündigte Lemminge einer totalitären globalen Kontroll- und Überwachungsindustrie

DAS wäre der eigentliche Untergang des Abendlandes

und nicht ein paar Flüchtlinge, die zurecht an unsere Türe klopfen, weil wir sie jahrhunderte lang ausgebeutet haben bis aufs Blut.

Wer sich dagegen wehren will, wehrt sich gegen Deutschland. Der Holocaust gehört zu unserer eigenen Geschichte. Wer das nicht wahrhaben will, ist Mittäter. Wenn wir nicht mutiger sind und diesmal geschlossen aufstehen gegen rechts UND links, gegen Anarchie UND Totalüberwachung, gegen Ausbeutung hier UND überall da auf der Welt wo wir Verantwortung tragen weil wir auf irgendeine Weise wirtschaftlich involviert sind, wird sich dei Geschichte Deutschlands wiederholen.

Ich will das nicht.

Währet den Anfängen. Der „Feind“ ist nicht mehr so leicht auszumachen wie 1933.

Hitler hat sich längst an ALLE Stühle gesetzt.

Wer Ohren hat, der höre.

Raphael Vogt, Nov. 2018

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